Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Gelungener Auftakt: SG Löhne II gewinnt in Kirchlengern mit 5 : 3

Die zweite Mannschaft der Schachgemeinschaft Löhne ist mit einem Auswärtssieg in die neue Saison gestartet. Am 1. Spieltag der Bezirksklasse im Schachbezirk Porta setzte sich das Team am 6. September 2026 bei der SG Kirchlengern II mit 5:3 durch und rangiert damit nach der ersten Runde punktgleich mit der SG Hücker-Aschen III auf Platz drei der Tabelle – hinter dem Herforder SV Königsspringer IV (7,5 Brettpunkte) und dem SC Porta Westfalica III (5,5).

Löhne II mit von links, Amir Duisenbin, Erich Krüger, Renate Niemann, Sven Peters, Olaf Funke, Hartmut Strauch und Dag Grothe (mit KI bearbeitet)

Auf dem Papier waren die Löhner mit einer Durchschnitts-DWZ von 1546 gegenüber 1502 leicht favorisiert, und die Prognose des Ergebnisdienstes sah sie sogar bei 5,67 Brettpunkten. Am Ende wurden es fünf – und vor allem zwei ganze Mannschaftspunkte, die in einer so eng beieinanderliegenden Liga zählen.

Den Ton setzten die Spitzenbretter. Dag Grothe wurde an Brett eins seiner Favoritenrolle gegen Andreas Hahn gerecht, und André Fronk legte an Brett zwei gegen den nominell stärkeren Dieter Stüwe nach. Auch Hartmut Strauch behielt an Brett vier gegen Wolfgang Alper die Oberhand. Den vierten vollen Punkt steuerte Amir Duisenbin an Brett sieben bei: ein überzeugender Sieg mit Weiß gegen Leon Schönenborn. Bemerkenswert dabei, dass er sich diesen Erfolg auf dem etwas längeren Weg erarbeitete – ein möglicher Läuferspieß, der die gegnerischen Türme aufgespießt hätte, blieb ungenutzt.

Für die nötige Stabilität im Mittelfeld sorgte Olaf Funke an Brett fünf, der gegen Ummuhani Özgen ohne Probleme ein Remis erreichte. Eine defensiv überzeugende Leistung – wenn jetzt noch die Offensivarbeit verbessert wird… Ein weiteres Unentschieden holte Renate Niemann an Brett acht gegen Benett Bleick.

Zwei Partien gingen verloren. An Brett drei unterlag Erich Krüger dem noch ungewerteten Jonas Werth, an Brett sechs musste sich Sven Peters gegen Kevin Weinheimer geschlagen geben. Peters schilderte den Verlauf seiner Partie so: „In der Sizilianischen Verteidigung stand meine Stellung lange Zeit solide und ausgeglichen. Der entscheidende Wendepunkt folgte im 25. Zug mit dem Einsteller Te8??, wodurch Weiß mit der Springergabel Sxf6+ die Qualität gewann.“

Unter dem Strich steht ein Auftakt, mit dem sich arbeiten lässt: vier Siege, zwei Remisen, zwei Niederlagen – und die Erkenntnis, dass die Mannschaft über die gesamte Brettbreite konkurrenzfähig ist. Weiter geht es am 27. September 2026 mit dem ersten Heimspiel, und das hat es gleich in sich: Zu Gast ist der SC Porta Westfalica III, der seinen Auftakt mit 5,5:2,5 gegen den SK Minden III gewonnen hat und damit als Tabellenzweiter nach Löhne kommt.